Einfach mir selbst genügen
Für einen Moment
Nichts wollen
Niemanden vermissen
Nirgends mich hinsehnen
Nur ich sein
Und hier
Kein Reißen und Ziehen
Das in mir wütet
In meiner Seele
Kein bitterer Schmerz
Mit beiden Beinen
Sicher am Boden stehen
Die Flügel am Rücken gefaltet
Ich brauch sie gerade nicht
Ein stilles Lächeln
wärmt mich von innen
Bescheiden und unspektakulär
Explosion und Exstase
Sind heute abgesagt
Innehalten
Mein Sein wahrnehmen
Die Freiheit kosten
Und plötzlich wissen
Wie Frieden schmeckt
Gedichte Gedanken Träume Texte Geschichten Kurzgeschichten Lyrik Prosa Wortbilder Wortsplitter Kaia Rose
Donnerstag, 23. April 2015
Donnerstag, 26. März 2015
Ankunft
Als ich heute heimkam
- es war 2 Uhr 40 -
Zwitscherten die ersten Vögel.
Ein tiefer, dunkler Angesang von Rot
Durchwob den Himmel dort,
Wo ein paar Stunden später
Die Sonne ihr Licht ausschütten wird
Es roch nach meiner Welt
Vertrautem Leben
Und ehe noch
Mein Denken es
In Worte fassen konnte
Wusste ich
Ich bin zuhaus.
- es war 2 Uhr 40 -
Zwitscherten die ersten Vögel.
Ein tiefer, dunkler Angesang von Rot
Durchwob den Himmel dort,
Wo ein paar Stunden später
Die Sonne ihr Licht ausschütten wird
Es roch nach meiner Welt
Vertrautem Leben
Und ehe noch
Mein Denken es
In Worte fassen konnte
Wusste ich
Ich bin zuhaus.
Samstag, 14. März 2015
Aufschub
Damokles‘
Töchter
sind wieder
einmal
davon
gekommen
Den kalten
Schweiß noch
im Nacken
verdrängen
wir in aller Hast
was eben
erst so knapp
sein Ziel
verfehlte
Kein Gedanke
mehr
an das
Zischen der Klinge
über seinem
Kopf
den schweren
Geruch von Blut
in der Luft
die Ahnung
vom Ende
die uns mit eisigen
Fingern
streifte
Die Augen
verschließen wir feig
vor dem
Abgrund
in dem wir ihn
unweigerlich
irgendwann
irgendwann
verlieren
werden
an jenem
unlebbaren Tag
an dem die
Ahnung
zur
Gewissheit wird
und die Klinge
trifft
Freitag, 13. März 2015
Never ever
And if there ever comes a
time
For us
To rest in peace
Will we be prepared
To accept it?
Will we be able
To live up to it?
Or will we just
Keep struggling
On endless routes
Towards nowhere
Just for the sake of it?
And if we are ever asked
By whoever
Whether we want to stop
Would we dare to come up
With the simple truth
That we never
Ever
Do?
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