Da ist er wieder
der unwiderstehliche Sog
der Finsternis
Reizvoll und verlockend
wie eh und je
Und wie eh und je
geb ich mich freiwillig und ganz
der Faszination des Dunklen hin
und der Magie des Verbotenen
Manche Dinge ändern sich nie
Gedichte Gedanken Träume Texte Geschichten Kurzgeschichten Lyrik Prosa Wortbilder Wortsplitter Kaia Rose
Montag, 16. Oktober 2017
Donnerstag, 14. September 2017
Überschießend
Wieder einmal
zu hoch geflogen
zu lange getanzt
zu tief getaucht
zu wild geküsst
Wieder einmal
zu weit gegangen
wie schon so oft
und noch immer nicht bereit
die Zeche zu zahlen
Der Preis bleibt unverändert hoch
und bitter
aber immer ist er es wert
Weil ich so bin
wie ich sein muss
Zu viel von allem
Sonntag, 10. September 2017
Unterwegs
Der Weg
ist das Ziel
endlos erstreckt er sich
vor und hinter dir
wo du auch hinschaust
Sinnlos
den Anfang zu suchen
oder das Ende
Sie treffen sich immer
unter deinen Fußsohlen
Der Weg
ist das Ziel
ist der Weg
ist das Ziel
bis zuletzt
ist das Ziel
endlos erstreckt er sich
vor und hinter dir
wo du auch hinschaust
Sinnlos
den Anfang zu suchen
oder das Ende
Sie treffen sich immer
unter deinen Fußsohlen
Der Weg
ist das Ziel
ist der Weg
ist das Ziel
bis zuletzt
Freitag, 18. August 2017
Ent.flamm.bar
Sie fühlt sich so gut an
die Sonne auf meiner Haut
ihr fester, zärtlicher Griff
der das Leben in mich hinein gießt
Ich weiß, ich sollte mich
schützen vor ihrem Feuer
will ich nicht wieder
einen hohen Preis bezahlen
Doch weiß ich auch
was immer es kosten mag
ich werde mich jedes Mal entscheiden
zu brennen
die Sonne auf meiner Haut
ihr fester, zärtlicher Griff
der das Leben in mich hinein gießt
Ich weiß, ich sollte mich
schützen vor ihrem Feuer
will ich nicht wieder
einen hohen Preis bezahlen
Doch weiß ich auch
was immer es kosten mag
ich werde mich jedes Mal entscheiden
zu brennen
Freitag, 28. Juli 2017
Licht der Provence
Ein tiefsattes Blau
ein smaragden lockendes Grün
mit weißen Juwelen besetzt
Nirgends habe ich das Meer
in leuchtenderen Farben
singen gehört
Die Sonne
die sich verführerisch
an die roten Felsen schmiegt
strahlt anders als zu Hause
weicher und zärtlicher
mehr Erfüllung als Versprechen
Malen möchte man
diese verzauberte Landschaft
Worte und Töne möchte man finden
um sie festzuhalten und mitzunehmen
in das kühle Licht des Nordens
Und doch bekommt keiner von uns
sie jemals ganz zu fassen
Nur im lebendig pulsierenden Hier und Jetzt
erschließt sie sich den betörten Sinnen
in allen Facetten ihrer Magie
Sobald wir ihr aber den Rücken kehren
geben wir sie verloren
Nur die Sehnsucht
bleibt fest in unseren Herzen verankert
und der brennende Wunsch
wiederzukommen
ein smaragden lockendes Grün
mit weißen Juwelen besetzt
Nirgends habe ich das Meer
in leuchtenderen Farben
singen gehört
Die Sonne
die sich verführerisch
an die roten Felsen schmiegt
strahlt anders als zu Hause
weicher und zärtlicher
mehr Erfüllung als Versprechen
Malen möchte man
diese verzauberte Landschaft
Worte und Töne möchte man finden
um sie festzuhalten und mitzunehmen
in das kühle Licht des Nordens
Und doch bekommt keiner von uns
sie jemals ganz zu fassen
Nur im lebendig pulsierenden Hier und Jetzt
erschließt sie sich den betörten Sinnen
in allen Facetten ihrer Magie
Sobald wir ihr aber den Rücken kehren
geben wir sie verloren
Nur die Sehnsucht
bleibt fest in unseren Herzen verankert
und der brennende Wunsch
wiederzukommen
Dienstag, 18. Juli 2017
Zerborsten
So viele Jahre hab ich schon zurückgelegt
und so viele Menschen hinter mir gelassen
Menschen, die mich zu der gemacht haben, die ich bin
Geschichten, die meine Geschichte geworden sind
Unzählige Bruchstücke meines Herzens
die fremde Wege säumen
Aber da sind auch die Scherben anderer Leben
die ich aufgelesen habe
und seither hüte und bewahre wie einen Schatz
deren Los ich mir auflade in gnadenloser Loyalität
auch wenn man sie mir meistens
nicht freiwillig überlassen hat
Wir sind doch alle nur, jeder für sich,
Mosaike aus Bruchstücken
eigenen und fremden
und je älter wir sind, und je größer ihre Zahl
desto bunter und vielfältiger
leuchten sie unseren Weg aus
Aber in Wirklichkeit sehnen sich all die Scherben
an ihren Ursprungsort zurück
Und jeden Teil unseres Wesens
den wir im Lauf der Zeit
irgendwo zurückgelassen haben
zieht es immer noch schmerzlich in die Heimat
Deshalb verwundert es nicht
dass wir Zeit unseres Lebens
uns verausgaben
auf der vergeblichen Suche
nach den Bruchstücken
unseres vielfach gebrochenen Herzens
Und niemals
wirklich
fündig werden
und so viele Menschen hinter mir gelassen
Menschen, die mich zu der gemacht haben, die ich bin
Geschichten, die meine Geschichte geworden sind
Unzählige Bruchstücke meines Herzens
die fremde Wege säumen
Aber da sind auch die Scherben anderer Leben
die ich aufgelesen habe
und seither hüte und bewahre wie einen Schatz
deren Los ich mir auflade in gnadenloser Loyalität
auch wenn man sie mir meistens
nicht freiwillig überlassen hat
Wir sind doch alle nur, jeder für sich,
Mosaike aus Bruchstücken
eigenen und fremden
und je älter wir sind, und je größer ihre Zahl
desto bunter und vielfältiger
leuchten sie unseren Weg aus
Aber in Wirklichkeit sehnen sich all die Scherben
an ihren Ursprungsort zurück
Und jeden Teil unseres Wesens
den wir im Lauf der Zeit
irgendwo zurückgelassen haben
zieht es immer noch schmerzlich in die Heimat
Deshalb verwundert es nicht
dass wir Zeit unseres Lebens
uns verausgaben
auf der vergeblichen Suche
nach den Bruchstücken
unseres vielfach gebrochenen Herzens
Und niemals
wirklich
fündig werden
Samstag, 15. Juli 2017
Getrieben
Ewig Suchende auf dünnem Eis
zur Rastlosigkeit verdammt
Dieses verheißungsvolle Knirschen
wenn du auf die gewissen Stellen trittst
und das leise Vibrieren unter deinem Gewicht
Eine versteckte Andeutung nur
subtil und elegant
nicht in der plumpen Manier einer Drohung
Und doch elektrisiert dich
der lustvolle Nervenkitzel der Ungewissheit
ob es dich diesmal erwischen wird
Ob im nächsten Augenblick
der feste Grund unter deinen Füßen aufbirst
und es dich in eine andere Dimension schleudert
Oder ob du wieder einmal
ungeschoren davonkommst
um weiterzusuchen
Zur Rastlosigkeit verdammt
Bis das Eis bricht
zur Rastlosigkeit verdammt
Dieses verheißungsvolle Knirschen
wenn du auf die gewissen Stellen trittst
und das leise Vibrieren unter deinem Gewicht
Eine versteckte Andeutung nur
subtil und elegant
nicht in der plumpen Manier einer Drohung
Und doch elektrisiert dich
der lustvolle Nervenkitzel der Ungewissheit
ob es dich diesmal erwischen wird
Ob im nächsten Augenblick
der feste Grund unter deinen Füßen aufbirst
und es dich in eine andere Dimension schleudert
Oder ob du wieder einmal
ungeschoren davonkommst
um weiterzusuchen
Zur Rastlosigkeit verdammt
Bis das Eis bricht
Abonnieren
Posts (Atom)